JUNGSCHARLAGER 2021

„Olympiade... bist Du dabei, hast Du schon gewonnen!“
Dabei sein ist alles! Ja, stimmt, aber eigentlich will doch jeder von uns gewinnen, oder? Egal, ob Du sportlich bist
oder Sport überhaupt magst oder nicht: Bei diesem Lager wirst Du als Sieger vom Platz gehen! Entdecke mit uns,
wie das geht und was das mit Gott zu tun hat. Action, Spiel, Spaß, Musik, alte und neue Freunde… das alles erwartet Dich.
Bist Du dabei?

So.11. – Sa.17.Juli 2021
Edtbauernalm Hinterstoder
für alle 9 – 13jährigen
Preis noch offen

 

JUNGSCHARLAGER 2020

Musste leider abgesagt werden.

 

JUNGSCHARLAGER 2019

INDIANER! Action in Prärie und Steppe

     

„Indianer! Action in Prärie und Steppe“ (Jungscharlager in Hinterstoder)

Am 28.Juli war es wieder soweit: 27 kleine Indianer und ihre 8 Häuptlinge schlugen ihre Tipis auf der Edtbauernalm in Hinterstoder auf. Gut, im Zelt gewohnt haben wir nicht, aber an den tollen Indianerkostümen der Kinder konnte man unser Lagerthema deutlich erkennen! Die große Naturverbundenheit der nordamerikanischen Indianer erlebten wir gleich am allerersten Morgen hautnah: Bereits um 5.45 Uhr wurden alle geweckt, um dann in ihren Stammesgruppen (Black Foot, Apachen, Comanchen und Cheyenne) auszuschwärmen. Ganz still, einfach mit offenen Augen und gespitzten Ohren beobachteten und lauschten wir und staunten gemeinsam, wie wunderschön und genial Gott unsere Schöpfung bis ins kleinste Detail designt hat. Und trotz leichten Nieselregens und anfänglichen Unmuts über das frühe Aufstehen wurde diese Morgenstunde zum Highlight für viele unserer Kids.

Aber auch Action und Spaß kamen nicht zu kurz: Da wurden den gegnerischen Stämmen ihre „Totems“ (Plüschtiere) gestohlen, Pelzdiebe gejagt und ihrer Beute beraubt, Sternzeichen gesucht und benannt und außerdem gab es ein tolles Indianerquiz im Stil von „1, 2 oder 3“. Stellvertretend für die drei Antwortmöglichkeiten einer Frage musste da mit Pfeil und Bogen auf die richtige von drei Zielscheiben geschossen werden. Die Kinder haben es geliebt!

Mein persönliches tägliches Highlight war die Stille Zeit-Gruppe von 6 Mädels, die ich gemeinsam mit unserer Mitarbeiterin Katrin leitete. Alle diese 6 waren Kinder mit Migrationshintergrund und bis auf eines alles Moslems. Und wir waren fasziniert von ihrem Hunger nach Gott und der Tiefe ihrer Fragen, mit der sie uns bombardierten: Ist Allah derselbe Gott wie Euer Gott der Bibel? Wie redet Gott und wie kann ich ihn hören? Wie komme ich zu Gott? Nicht selten kamen wir etwas zu spät zum Abendessen, weil wir so ins Gespräch vertieft waren – und auch, weil am Schluss immer alle beten wollten! Mich erstaunte immer wieder, wie Gott diese Gespräche führte. Am Mittwoch war das Thema meiner Geschichte am Vormittag „Vergebung“ - und am Vorabend verwendeten wir fast die ganze Stille Zeit, um einen gewaltigen Streit in dieser Gruppe in gegenseitige Vergebung und Versöhnung zu begleiten. An dem Tag, an dem mein Thema „Liebe Deine Feinde“ war, lernten wir in der Gruppe erneut am praktischen Beispiel, denn eins unserer Mädchen hatte einen Konflikt mit einem anderen. Nach dem Abendessen hat sie das Gelernte umgesetzt: Sie ging zu dem anderen Mädchen und bat es um ein Gespräch unter vier Augen, in dem sie dann Missverständnisse klären und sich aussöhnen konnten.

Offenbar war es gerade dieses Thema, „Liebe deine Feinde“, das auf die gesamte Kinderschar einen großen Eindruck machte. Ich hatte die Geschichte vom Zusammentreffen Davids mit seinem Verfolger Saul in der Höhle von En-Gedi in die Zeit der Besiedlung Amerikas verlegt: ein Apachenkrieger, gerade erst zum Glauben gekommen, verschont das Leben seines weißen Todfeindes und macht ihm mit Hilfe eines heimlich abgeschnittenen Rockzipfels ein Friedensangebot. Samstagabend, beim gemeinsamen Lagerabschluss im Kerzenschein, erzählten dann gleich mehrere Kinder, was sie alles über Gott und sich selber gelernt haben: „Ich habe gelernt, dass ich meine Feinde lieben kann.“ „Gott ist immer bei mir.“ Ich will jetzt mehr Bibel lesen und beten.“ „Danke, Gott, dass ich neue Freunde gefunden habe.“

Gott hat Ihre und unsere Gebete für dieses Jungscharlager erhört. Ihm sei dafür Preis und Dank!

(Irene Schuster)

 

 

JUNGSCHARLAGER 2018

HILFE, DIE RÖMER KOMMEN!

  

Wir befinden uns im Jahr 2018 nach Christus. Das römische Reich ist schon lange Geschichte.
Wirklich??? Nein. Eine kleine römische Legion leistet mit seinen Zenturios und dem Legat in den Kalkalpen Widerstand und bereitet sich auf die Rückeroberung Roms vor. Doch es fehlte noch einiges an Waffen, Rüstung und Übung. Nachdem sich jeder Legionär sein eigenes Schild gebaut und bemalt hatte, war es an der Zeit seinen eigenen Gladius, das Schwert, zu schmieden. Um auch den Kopf zu schützen, rüsteten sich die furchtlosen Krieger mit einem Helm aus.
Gleich zu Beginn war mit lautem Geschrei zu hören: “FÜR ROM!!!“ und Legionäre übten sich im wilden Schwertkampf. Doch bald erkannten sie, dass sie ordentlich aus der Übung waren. So wurden täglich Kampf, Marschieren und Formationen geübt, um richtige Soldaten Roms zu formen. Vor allem die Formationen „Wall mit gezogenem Schwert“ und „Schildkröte“ wurden täglich unter Aufsicht des Legaten, Arius Adrianus, trainiert. Was anfangs noch ein großes Durcheinander war, konnte sich am Ende der Woche sehen lassen. Innerhalb kürzester Zeit war jeder Legionär an seinem Platz und „die Schildkröte“ kampfbereit.

Wilde Schlachten, die sogenannten Geländespiele durften natürlich auch nicht fehlen, ebenso wie Lager TV, das die Legionäre bei Laune hielt.
Doch nicht nur Ausdauer und Kampf wurden trainiert, sondern auch der Umgang mit dem zweischneidigen Schwert, das Wort Gottes. In der gesamten Woche lernten die furchtlosen Krieger die gesamte Waffenrüstung Gottes nach Epheser 6 kennen: den Helm des Heils, den Brustpanzer der Gerechtigkeit, das Schild des Glaubens, das Schwert des Geistes, den Gürtel der Wahrheit und die Schuhe der Bereitschaft. Die Legionäre durften lernen, dass Gott uns mit der Waffenrüstung einen rundum Schutz bietet und gleichzeitig Jesus unsere Schlachten schlagen will. ER hat bereits mit seinem Tod am Kreuz den Sieg errungen und uns erlöst. So lasst IHN die täglichen Schlachten schlagen!

Das Lagerlied „Wir sind die Krieger von Jesus unserem Herrn“ erinnert unsere Legion täglich die Waffenrüstung Gottes anzuziehen und für wen es sich lohnt zu kämpfen. So hallte am Ende der Woche nicht mehr “FÜR ROM!!!“, sondern “FÜR JESUS!!!“ von den Bergen wieder.
T. Wilhelm, T. Böhm